Mauritianum, Naturkundliches Museum in Altenburg, Deutschland
Das Mauritianum ist ein Naturkundemuseum in Altenburg mit umfassenden Sammlungen zur Geologie, Palaontologie und Zoologie aus Mitteldeutschland. Das Gebaude beherbergt die Spezimensammler in mehreren Ausstellungsraumen, wobei die zoologische Abteilung besonders umfangreich ist.
Das Museum wurde 1908 gegrundet, als das Parlament von Sachsen-Altenburg beschloss, Mittel fur den Bau eines neuen Gebaudes bereitzustellen. Der Bau folgte einer Gestaltung des Staatsbaurat Alfred Wanckel und entstand aus dem Wunsch, Forschungsergebnisse der Region offentlich zuganglich zu machen.
Das Museum trägt seinen Namen nach Herzog Moritz von Sachsen-Altenburg, dessen Sammelleidenschaft die Gründung prägte. Die Sammlungen zeigen, wie Naturwissenschaftler der Region über Generationen hinweg ihre Umgebung erforscht und dokumentiert haben.
Die Sammlung ist uber mehrere Etagen verteilt, was bedeutet, dass man Zeit fur die Erkundung einplanen sollte. Die meisten Besucher verbringen mehrere Stunden, um die verschiedenen Abteilungen und Spezimenausstellungen zu sehen.
Ein seltenes Ausstellungsstueck ist ein mumifiziertes Rattenkonig aus 32 Tieren mit verworrenen Schwanzen, eines der bemerkenswertesten Exemplare dieser Art weltweit. Diese kurionale Anomalie zieht regelmassig Aufmerksamkeit von Besuchern an, die sich fragen, wie solch eine ungewoehnliche Formation entstehen konnte.
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