Palais Almeida, Klassizistischer Palast in Maxvorstadt, München, Deutschland.
Das Palais Almeida ist ein klassizistisches Herrenhaus in der Maxvorstadt mit einer dreistöckigen Fassade und neun Achsen, die einen zentralen Risalit mit Pilastern und einen Balkon über dem Rundbogenportal zeigt. Das Gebäude dient heute als Büro- und Geschäftsraum, behält aber seinen Status als geschütztes architektonisches Erbe.
Das Herrenhaus wurde 1824 von Jean Baptiste Métivier auf dem Gelände der ehemaligen Kirche St. Georg errichtet und folgt den französischen klassizistischen Prinzipien von Joseph Effner. Nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg erfolgte zwischen 1952 und 1953 ein vollständiger Wiederaufbau, wobei das ursprüngliche Design weitgehend erhalten blieb.
Das Gebäude trägt den Namen eines portugiesischen Adligen, der im 19. Jahrhundert in Bayern lebte und hier seine Familie gründete. Diese Verbindung zu einer auswärtigen Adelsfamilie prägte die Geschichte des Hauses und machte es zu einem Schnittpunkt zwischen München und dem südeuropäischen Adel.
Das Gebäude befindet sich in der Brienner Straße und ist von außen leicht zu erkennen durch seine klassizistische Fassade in der urbanen Maxvorstadt. Da es sich um ein privates Bürogebäude handelt, ist nur die Außenansicht öffentlich zugänglich.
Bei seiner Neuerstellung nach dem Krieg wurde das Dach flacher gestaltet als im ursprünglichen Entwurf, was eine subtile aber sichtbare Änderung der Dachline der Fassade zur Folge hatte. Diese Anpassung zeigt, wie Wiederaufbaumaßnahmen auch praktische Modernisierungen mit sich brachten.
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