Palais Ludwig Ferdinand, Stadtpalais am Wittelsbacherplatz, München, Deutschland.
Der Palais Ludwig Ferdinand ist ein Stadtpalast an der Wittelsbacherplatz in München, der klassizistische Formen mit einer markanten östlichen Fassade kombiniert. Das Gebäude besitzt einen hervortretenden zentralen Risalit und einen Balkon über dem Haupteingang, der die symmetrische Komposition unterstreicht.
Der Palast wurde 1825 von dem Architekten Leo von Klenze für Karl Anton Vogel, einen Hersteller von Gold- und Silberfäden, entworfen und 1826 fertiggestellt. Das Gebäude entstand in einer Zeit großer baulicher Umgestaltung Münchens unter König Ludwig I.
Der Palast wurde nach König Ludwig I. benannt und spiegelt die Designvorlieben der Wittelsbacher Dynastie wider. Das Gebäude steht an einem zentralen Platz, wo Münchner und Besucher vorbeigehen und die klassische Architektur täglich erleben.
Das Gebäude ist heute Sitz der Siemens-Zentrale und steht an einer zentralen Lage zwischen Wittelsbacherplatz und Odeonsplatz. Der Palast ist von der Straße aus sichtbar, bietet aber keine öffentlichen Besichtigungen im Inneren.
Der Palast markiert den Kopf einer unbenannten Straße zwischen dem Odeon und dem Palais Leuchtenberg und bildet den Abschluss einer bedeutenden klassizistischen Gebäudereihe. Diese Position macht ihn zu einem wichtigen visuellen Anker in der städtischen Komposition Münchens.
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