Fehmarnbelt, Meeresschutzgebiet in der Ostsee, Deutschland
Das Fehmarnbelt ist ein Meeresschutzgebiet in der westlichen Ostsee nördlich der Insel Fehmarn mit einer Fläche von etwa 280 Quadratkilometern. Das Gewässer erreicht Tiefen von 35 Metern und weist eine Mischung aus Sand- und Schlammböden auf, die verschiedene Meeresbewohner beherbergen.
Das Gebiet wurde im September 2017 von der Bundesregierung als Meeresschutzzone ausgewiesen, um die natürlichen Lebensräume und die Artenvielfalt in der Ostsee zu bewahren. Die Unterschutzstellung folgte wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Bedeutung des Gebiets für bedrohte Meeressäuger.
Die Gewässer sind ein wichtiges Rückzugsgebiet für Schweinswale und andere Meerestiere, die hier nahrung suchen und sich fortpflanzen. Der Ort hat für Meeresbiologie und den Schutz von Meeressäugern in der Ostsee große Bedeutung.
Das Gebiet ist von Land aus nicht für den Freizeitverkehr zugänglich und kann nur durch wissenschaftliche Expeditionen oder spezialisierte Meeresfahrten erkundet werden. Informationen über das Schutzgebiet erhalten Sie bei der Bundesbehörde für Naturschutz.
Der Meeresboden weist große Sandwellen auf, die sogenannten Megaripel, die bis zu 3 Meter hoch werden und spezielle Lebensräume für Bodenbewohner schaffen. Diese Strukturen entstehen durch starke Strömungen und beeinflussen, wo sich Larven und kleine Organismen ansiedeln.
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