Obock, Nördliche Region in Dschibuti.
Die Region Obock liegt im Norden Dschibutis und grenzt an das Rote Meer sowie den Golf von Tadjoura. Das Gebiet umfasst eine zerklüftete Gebirgslandschaft, mehrere Inselgruppen, ausgedehnte Buchten und eine lang gestreckte Küstenlinie.
Im Jahr 1862 schlossen französische Händler Abkommen mit lokalen Herrschern ab und gründeten hier die erste Kolonialniederlassung Frankreichs am Horn von Afrika. Nach der Eröffnung des Suezkanals gewann der Standort als Versorgungspunkt für Schiffe strategisch an Bedeutung.
Die lokalen Gemeinschaften gehören überwiegend der Afar-Ethnie an und leben von Fischerei und Weidewirtschaft. In einigen Dörfern werden noch heute traditionelle Bau- und Handwerkstechniken weitergegeben, die man beim Durchqueren der Siedlungen beobachten kann.
Die Region verfügt über einen kleinen Flughafen und eine Fährverbindung, die Obock-Stadt mit der Hauptstadt Djibouti über den Golf von Tadjoura verbindet. Viele Orte sind nur über unbefestigte Pisten erreichbar, weshalb es empfehlenswert ist, den Zustand der Straßen vor der Abreise zu erfragen.
Die Region beherbergt einen der wenigen Wälder Dschibutis, der sich in den Bergen verbirgt und in starkem Kontrast zur trockenen Küstenlandschaft steht. Dieser Waldbereich zieht Vogelbeobachter und Naturinteressierte an, die selten in dieser Gegend erwartet werden.
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