Den sorte firkant, Kulturviertel in Nørrebro, Kopenhagen, Dänemark
Den Sorte Firkant ist ein Wohnviertel in Nørrebro mit einer gemischten Architektur aus älteren Häusern und modernen Sozialwohnungen rund um den Blågårds Plads. Das Gebiet wird durch Läden, Cafés und Kultureinrichtungen geprägt, die oft in ehemaligen Industriebauten untergebracht sind.
Das Viertel bekam seinen Namen in den 1960er Jahren wegen der schwarzen Verschmutzung durch das Anker Heegaard Eisenwerk. In den 1970er Jahren durchlief das Gebiet eine grundlegende Sanierung, die die dicht bebauten Mietskasernen durch zeitgemäße Wohnbauten ersetzte.
Das Viertel zieht Künstler und Kreative an, die in umgebauten Fabriken Galerien, Theater und Musikclubs betreiben. Diese Orte prägen das tägliche Leben und laden zu Austausch zwischen Nachbarn und Besuchern ein.
Der Zugang ist einfach, da mehrere Bushaltestellen und eine U-Bahn-Station das Gebiet bedienen und es gut mit dem Fahrrad erreichbar ist. Bei einem Besuch sollte man sich Zeit zum Erkunden der Hinterhöfe und kleineren Gassen nehmen, wo viele versteckte Läden und Kunsträume zu finden sind.
Viele der heute genutzten Kulturräume entstanden durch die Besetzung von leerstehenden Fabrikgebäuden durch Künstler in den 1980er Jahren. Diese Besetzungen legten den Grund für eine informelle Kunstszene, die den Charakter des Viertels bis heute prägt.
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