Constantine, Provinzhauptstadt im Nordosten Algeriens
Constantine ist eine Stadt im Nordosten Algeriens, die sich über tiefe Schluchten erstreckt, durch die der Fluss Rhumel fließt und die durch mehrere Brücken verbunden sind. Die Altstadt steht auf einem felsigen Plateau, umgeben von steilen Klippen, die dem Ort sein charakteristisches Profil verleihen.
Die Siedlung entstand als Cirta, Hauptstadt Numidiens, bis ihre Zerstörung im 4. Jahrhundert nach Christus. Kaiser Konstantin ließ sie wiederaufbauen und gab ihr seinen Namen, der bis heute verwendet wird.
Die Stadt trägt ihren Namen vom römischen Kaiser, der sie im 4. Jahrhundert wieder aufbauen ließ, was noch heute im kollektiven Gedächtnis der Bewohner präsent ist. Das arabische Viertel Souika windet sich durch enge Gassen, in denen man traditionelle Handwerker bei der Arbeit beobachten kann.
Ein Besuch braucht mindestens einen vollen Tag, um die Altstadt zu Fuß zu erkunden und die Aussichten von den Brücken zu genießen. Mohamed Boudiaf International Airport liegt nur einen Kilometer vom Zentrum entfernt und bietet direkte Verbindungen zu großen algerischen Städten.
Sieben große Brücken überspannen die tiefen Schluchten, darunter die Sidi M'Cid Brücke, die 175 Meter über dem Rhumel hängt. Von bestimmten Aussichtspunkten aus kann man alle Brücken gleichzeitig sehen und ihre unterschiedliche Bauweise vergleichen.
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