Viaduc Trans-Rhumel Constantine, Schrägseilbrücke in Constantine, Algerien
Das Salah-Bey-Viadukt ist eine Schrägseilbrücke in Constantine, Algerien, die die Schlucht des Flusses Rhumel in großer Höhe überspannt. Die Brücke ist rund 1.119 Meter lang und trägt mehrere Fahrspuren, die verschiedene Stadtteile verbinden.
Die Bauarbeiten begannen im September 2010 und das Viadukt wurde im Juli 2014 fertiggestellt, um eine neue Verbindung zwischen getrennten Stadtteilen zu schaffen. Es entstand im Rahmen eines umfassenderen Infrastrukturprogramms, das Constantine in den 2000er- und 2010er-Jahren modernisieren sollte.
Das Viadukt trägt den Namen von Salah Bey, einem osmanischen Gouverneur, der Constantine im 18. Jahrhundert regierte. Wer über die Brücke fährt, überquert eine der tiefsten natürlichen Schluchten der Stadt, was den Alltag in Constantine auf ungewöhnliche Weise prägt.
Das Viadukt ist Teil des städtischen Straßennetzes und am besten mit dem Auto zu nutzen. In den Stoßzeiten morgens und abends kann der Verkehr jedoch sehr dicht sein, daher ist es ratsam, die Brücke außerhalb dieser Zeiten zu überqueren, wenn man die Aussicht auf die Schlucht genießen möchte.
Das Viadukt ist Teil einer Reihe moderner Brücken, die Constantine in kurzer Zeit erhielt, was der Stadt eine ungewöhnlich hohe Dichte an Hochbrücken im Verhältnis zu ihrer Größe bescherte. Die Stadt liegt auf einem Felsplateau, das von tiefen Schluchten durchzogen wird, sodass Brücken hier keine optionalen Ergänzungen, sondern eine Notwendigkeit für das städtische Leben sind.
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