M'Sila, Gemeinde in Algerien
M'Sila ist eine Stadt im zentralen Hochland Algeriens, in der Wilaya M'Sila gelegen. Die Bebauung wechselt zwischen älteren Steinbauten und neueren Wohnblöcken, umgeben von einer trockenen Hügellandschaft.
Die Stadt wurde um 924 unter dem Namen Al-Muhammadiya gegründet, benannt zu Ehren eines fatimidischen Kalifen. Ihr Gründer Ali ibn Hamdun al-Andalusi ließ Steine aus nahe gelegenen römischen Ruinen für den Bau verwenden, was den frühen Charakter der Siedlung prägte.
Der Name der Stadt leitet sich vom arabischen Al-Muhammadiya ab, dem ursprünglichen Namen aus dem 10. Jahrhundert. Auf den Märkten der Stadt sind Töpferwaren und handgewebte Stoffe zu finden, die von lokalen Handwerkern hergestellt und direkt vor Ort verkauft werden.
Die Monate Oktober bis April sind am angenehmsten zum Besuch, da der Sommer sehr heiß und trocken ist. Das Zentrum lässt sich gut zu Fuß erkunden, für weitere Entfernungen stehen Sammeltaxis und Busse zur Verfügung.
Ein frühes Projekt versuchte, nomadische Bevölkerungsgruppen durch den Bau von Moscheen, Schulen und Märkten zur Ansiedlung zu bewegen, woraus das Dorf Maader entstand. Heute ist Maader ein belebter Stadtteil mit zahlreichen Geschäften und zeigt, wie ein solches gezieltes Siedlungsprojekt eine ganze Gemeinde formen kann.
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