Tiaret, Provinzhauptstadt im Nordwesten Algeriens
Tiaret ist eine Stadt in den Atlas-Bergen auf etwa 1200 Metern Höhe, etwa 150 Kilometer von der Mittelmeerküste entfernt. Die Stadt verfügt über Märkte, Geschäfte und Verwaltungsgebäude, die als regionales Zentrum für die umliegende Bergregion dienen.
Zwischen dem 8. und 10. Jahrhundert gründete Abd al-Rahman ibn Rustam Tiaret als Hauptstadt der Rustamid-Dynastie und machte sie zu einem wichtigen Lernzentrum. Die Stadt gewann in dieser Zeit großen Einfluss in der Region.
Der Name Tiaret stammt aus dem Berberischen und bedeutet Löwin, ein Wort, das die Raubtiere widerspiegelt, die einst in den umliegenden Bergen lebten. Heute können Besucher diese kulturelle Verbindung in lokalen Museen und durch Geschichten entdecken, die von älteren Einwohnern erzählt werden.
Die Stadt liegt auf hügeligem Gelände mit bergiger Umgebung, daher sollten Besucher festes Schuhwerk tragen und sich der Höhenlage bewusst sein. Die besten Zeiten zum Erkunden sind die kühleren Monate, da die Sommer sehr warm werden können.
Etwa 30 Kilometer südwestlich der Stadt stehen antike Steindenkmäler namens Jedars, die zwischen dem 5. und 7. Jahrhundert entstanden sind. Diese rätselhaften Grabmonumente sind in der ganzen Gegend verstreut und bieten einen faszinierenden Blick auf prähistorische Bestattungspraktiken.
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