Constantine, Verwaltungsprovinz im Nordosten Algeriens
Constantine-Provinz ist eine Verwaltungsregion im Nordosten Algeriens mit einer Fläche von 2.187 Quadratkilometern und einer durchschnittlichen Höhe von 616 Metern. Die Landschaft wird durch steile Klippen, tiefe Schluchten und mehrere Verwaltungsdistrikte geprägt, die durch moderne Straßennetze verbunden sind.
Die Region basiert auf dem antiken Numidien mit der Hauptstadt Cirta, die später zur römischen Festung wurde und sich in weitere Jahrhunderte als Handelszentrum unter dem Osmanischen Reich entwickelte. Diese aufeinanderfolgende Besiedlung prägte die kulturelle und architektonische Entwicklung bis heute.
Die Provinz beherbergt eine lebendige Handwerkstradition mit Werkstätten, in denen Kunsthandwerker Kupferwaren, Ledergüter und Textilien nach überlieferten Techniken anfertigen. Besucher können diesen Meistern bei ihrer Arbeit zusehen und ihre Fähigkeiten unmittelbar erleben.
Die Provinz ist durch ein Netzwerk moderner Straßen mit regelmäßigen Busverbindungen zwischen der Stadt Constantine und den umgebenden Gemeinden verbunden. Besucher sollten damit rechnen, dass die bergige Topografie und das Wetter die Fahrtzeiten beeinflussen können.
Acht massive Brücken überspannen die Schlucht des Rhumel-Flusses, wobei die Sidi-M'Cid-Hängebrücke 175 Meter über dem Wasser schwebt. Diese beeindruckende Konstruktion verbindet nicht nur Landmassen, sondern zeigt auch die Ingenieurskunst verschiedener Epochen.
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