Sétif, Industriemetropole in der Region Hautes Plaines, Algerien
Sétif ist eine Stadt in der Hochebenenregion Algeriens, rund 270 Kilometer östlich der Hauptstadt Algier auf einer Höhe von etwa 1.096 Metern gelegen. Die drei Industriezonen im Stadtgebiet verarbeiten Lebensmittel und stellen Baumaterialien her.
Phönizische Händler gründeten hier eine Siedlung, die später zur Hauptstadt von Mauretania Sitifensis unter römischer Herrschaft wurde. Die Stadt spielte im 20. Jahrhundert eine wichtige Rolle in der Unabhängigkeitsbewegung Algeriens.
Die Internationale Kurzfilmwoche und das Sufi-Samaa-Festival bringen moderne Filmschaffende und traditionelle Musiker zusammen. Das Festival für geistliche Musik folgt einer jahrhundertealten Tradition, die in den Gassen der Altstadt noch immer zu hören ist.
Das Klima ist im Sommer trocken und im Winter kalt, daher ist Frühjahr oder Herbst die angenehmste Reisezeit. Die Stadt ist gut von Algier aus erreichbar und bietet Zugang zu nahegelegenen archäologischen Stätten.
Archäologen fanden in der Umgebung Steinwerkzeuge, die etwa 2,4 Millionen Jahre alt sind und zu den ältesten menschlichen Artefakten Afrikas zählen. Diese Funde zeigen, dass die Gegend schon sehr früh von Menschen bewohnt war.
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