Abū Qīr, Küstenviertel in Alexandria, Ägypten
Abu Qir ist ein Küstenviertel in Alexandria an der Mittelmeerküste mit Wohnhäusern und Fischereihäfen. Das Gebiet erstreckt sich östlich der Innenstadt und wird von der maritimen Wirtschaft geprägt.
Das Viertel war Schauplatz der Schlacht am Nil 1798, in der die britische Flotte unter Admiral Horatio Nelson die französische Marine besiegte. Diese Seeschlacht prägte die europäische Kontrolle über die ägyptische Küste in den folgenden Jahrzehnten.
Der Name Abu Qir geht auf Vater Kyros zurück, einen christlichen Märtyrer des vierten Jahrhunderts, der in der koptischen Kirche von Alexandria verehrt wird.
Im Viertel finden sich zahlreiche Fischrestaurants, Märkte und öffentliche Strände, die ganzjährig erreichbar sind. Besucher sollten die Straßen entlang der Küste erkunden und die lokalen Fischgeschäfte besuchen, um das maritime Leben kennenzulernen.
In der Bucht von Abu Qir liegen drei antike Städte unter Wasser verborgen: Kanopus, Herakleion und Menouthis mit archäologischen Schätzen aus der Antike. Taucher und Forscher haben dort bemerkenswerte Artefakte und Tempel entdeckt, die die reiche Vergangenheit der Region enthüllen.
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