Paulus-Kloster, Koptisch-orthodoxes Kloster in der Östlichen Wüste, Ägypten.
Das Kloster des Heiligen Paulus ist ein Kopten-Kloster in der östlichen Wüste östlich von Kairo und beherbergt drei Kirchen, Wehrmauern und alte Strukturen in einer isolierten Lage. Der Komplex basiert auf und um eine natürliche Höhle herum, in der früher ein einzelner Heiliger lebte.
Das Kloster wurde im vierten Jahrhundert als Gedenkstätte an einen religiösen Eremiten gegründet, der jahrzehntelang in einer Höhle in dieser Wüste lebte. Die später errichteten Gebäude schützten diese heilige Stätte durch Mauern und schufen einen Platz für Mönche, die sein Leben und seine Lehren bewahrten.
Der Ort trägt den Namen des Heiligen Paulus, der hier in Einsamkeit lebte, und Besucher können die Verehrung dieses frühen christlichen Eremiten in den täglichen Gebeten der Mönche erleben. Die Räume spiegeln eine lebendige Kopten-Tradition wider, die sich über Generationen hinweg bewahrt hat.
Der Ort liegt in einer abgelegenen Wüstengegend, daher ist eine Fahrt mit dem Auto oder als Teil einer geführten Reise notwendig, um ihn zu erreichen. Besucher sollten auf warmes, trockenes Wetter vorbereitet sein und ausreichend Wasser mitbringen, da das Gelände exponiert und wenig bewohnt ist.
Unter den Steinen liegt eine unterirdische Kirche, die direkt in die natürliche Höhle gebaut wurde, in der der Heilige ursprünglich begraben war. Dieses verborgene religiöse Zentrum ist unter den Fundamenten des Komplexes fast unmittelbar erreichbar und zeigt, wie die Mönche diese Stätte über die Jahrhunderte hinweg verehrten.
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