Orthodoxe Kirche vom Berg Sinai, Östlich-orthodoxe Erzdiözese am Berg Sinai, Ägypten
Die Archdiözese Sinai, Pharan und Raitho ist eine Östlich-Orthodoxe Körperschaft mit Sitz beim Katharinenkloster an der Basis des Bergs Sinai in einer abgelegenen Wüstenregion Ägyptens. Das Kloster dient als Verwaltungszentrum und beherbergt mehrere abhängige religiöse Institutionen über ein großes Territorium verteilt.
Das Katharinenkloster wurde auf Befehl von Kaiser Justinian I. zwischen 527 und 565 gegründet, um eine Kapelle in der Nähe des Brennenden Busches zu schützen. Diese Klostergründung legte den Grundstein für die religiöse Struktur, die bis heute in dieser Region besteht.
Griechisch ist die Hauptsprache im Gottesdienst und in der Verwaltung, was eine lange Tradition hellenistischen Glaubens widerspiegelt. Diese Sprache prägt bis heute den religiösen Alltag und die täglichen Praktiken der Gemeinschaft vor Ort.
Das Kloster ist in einer isolierten Wüstenregion gelegen, daher ist eine gute Planung für den Besuch notwendig. Besucher sollten sich auf extreme Hitze und begrenzte Verpflegungsmöglichkeiten vorbereiten, die Vor-Ort-Bedingungen erfordern Vorsicht und Geduld.
Die Klosterbibliothek bewahrt etwa 4.000 Handschriften und alte religiöse Texte, darunter einige der frühesten christlichen Ikonen, die noch existieren. Diese Sammlung macht das Kloster zu einem außergewöhnlichen Aufbewahrungsort für seltene religiöse und künstlerische Werke aus dem frühen Christentum.
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