Blue Hole, Unterwasserloch im Südsinai, Ägypten.
Das Blue Hole ist ein kreisförmiges Unterwasserloch an der Küste des Roten Meeres, das sich von einem flachen Einstieg aus in die Tiefe öffnet. Ein Tunnel verbindet den inneren Bereich mit dem offenen Meer und verläuft unterhalb der Riffkante.
Israelische Taucher begannen im Jahr 1968 mit der Erkundung dieser Formation während der Besatzung der Halbinai. Seit dem Friedensvertrag von 1979 entwickelte sich der Ort zu einem weltweit bekannten Tauchziel unter ägyptischer Verwaltung.
Die Beduinen mieden diesen Ort lange Zeit, weil sie ihn für einen gefährlichen Abgrund hielten. Heute versammeln sich hier internationale Taucher und lokale Guides, die am Ufer über ihre Erkundungen unter Wasser sprechen und Erfahrungen austauschen.
Mehrere Tauchzentren in der Nähe bieten Ausflüge für Anfänger und erfahrene Taucher an, mit separaten Einstiegsstellen je nach Können. Der flache Bereich eignet sich zum Schnorcheln, während tiefere Tauchgänge Vorbereitung und Begleitung erfordern.
An der seegewandten Seite fällt die Wand über 1000 Meter tief ab und bildet eine dunkelblaue Kulisse hinter den Korallen. Schwärme kleiner Fische bewegen sich entlang dieser Kante, während größere Arten aus der Tiefe auftauchen.
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