Al-Farafra, Wüstendepression in Neues Tal, Ägypten
Farafra ist eine Senke in der Westlichen Wüste unweit des Gouvernements Neues Tal, die durch helle Felsformationen und mehrere Quellen geprägt ist. Das Gebiet erstreckt sich über weite, flache Bereiche, in denen Palmen und einzelne Siedlungen zwischen den Felsen wachsen.
Die Senke diente in der Antike als Rastplatz für Karawanen, die zwischen den Oasen und dem Niltal unterwegs waren. Über Jahrhunderte blieb dieser Ort ein Knotenpunkt für Nomaden und Händler, die Wasser und Schutz suchten.
Die Einheimischen gestalten das Leben um die Palmen und Gärten herum, in denen sie Datteln ernten und Gemüse anbauen. Ihre niedrigen Lehmhäuser fügen sich in die ockerfarbene Landschaft ein und bieten Schutz vor der Hitze.
Die Anfahrt erfolgt über asphaltierte Straßen, die von Kairo oder Luxor hierher führen, wobei die Fahrt mehrere Stunden dauert. Wer hier übernachten möchte, findet Unterkünfte in einfachen Wüstencamps mit Zelten oder Hütten.
In der nördlichen Zone bilden Kalkformationen durch Winderosion geformte Strukturen, die bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang leuchten. Manche dieser Gebilde ähneln Pilzen, Hühnern oder anderen Formen, die Besucher in der weiten Stille entdecken können.
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