Muhammad-Ali-Moschee, Osmanische Moschee in Kairo, Ägypten
Die Muhammad-Ali-Moschee ist eine osmanische Gebetsstätte auf der Zitadelle von Kairo, die weithin über der Stadt sichtbar ist. Zwei Minarette mit spitzen kegelförmigen Spitzen ragen in den Himmel, während eine zentrale Kuppel von vier kleineren Halbkuppeln umgeben wird.
Muhammad Ali Pascha, Gründer des modernen Ägypten, ließ den Bau ab 1830 beginnen und strebte damit ein Monument nach dem Vorbild der großen osmanischen Moscheen in Istanbul an. Die Bauarbeiten endeten 1848, während die Innendekoration unter seinem Nachfolger Abbas Pascha fortgesetzt wurde.
Der Name ehrt Muhammad Ali Pascha, dessen Grab sich innerhalb des Gebäudes befindet und von Besuchern umrundet werden kann. Die glatte, weiße Oberfläche aus Alabaster spiegelt das Tageslicht und lässt die Außenwände im Kontrast zum dunkleren Kalkstein der Zitadelle leuchten.
Die Lage auf dem höchsten Punkt der Zitadelle bedeutet, dass Besucher Treppen bewältigen und durch die Festungsanlage laufen müssen, bevor sie das Innere betreten können. Täglich geöffnet, bietet das Gebäude während der fünf täglichen Gebetszeiten Platz für Gläubige, und Touristen sollten in diesen Momenten Rücksicht nehmen.
Ein Uhrturm neben dem Haupteingang beherbergt eine Uhr, die König Louis Philippe von Frankreich Muhammad Ali Pascha 1845 schenkte. Im Gegenzug erhielt Frankreich den Obelisken von Luxor, der heute auf der Place de la Concorde in Paris steht.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.