Moschee des an-Nasir Muhammad, Mamlukische Moschee in der Zitadelle, Kairo, Ägypten
Die Al-Nasir-Muhammad-Moschee ist ein rechteckiger Bau an der Zitadelle mit zwei massiven Steintürmen, deren kuppelförmige Dächer mit farbigen glasierten Mosaiken bedeckt sind. Der Bau umgibt einen zentralen Innenhof, der von Gängen und Säulenhallen gesäumt wird und Platz für viele Besucher bietet.
Der Sultan Al-Nasir Muhammad ließ diesen Bau im Jahr 1318 während seiner dritten Herrschaft errichten, um hier die wichtigsten Gebete zu halten. Die Anlage wurde schnell zum bedeutendsten Ort für königliche Zeremonien in der Stadt.
Die Moschee zeigt eine Mischung aus verschiedenen architektonischen Elementen, die Handwerker aus unterschiedlichen Traditionen zusammenbrachten. Man sieht dies in den Säulen und Verzierungen, die zeigen, wie Künstler damals verschiedene Stile kombinierten.
Der Bau hat mehrere Zugänge und ist so angelegt, dass Besucher leicht hineingelangen und sich orientieren können. Die verschiedenen Bereiche sind durch überdachte Wege miteinander verbunden, was bei großer Hitze sehr hilfreich ist.
Bei der Finanzierung des Baus entstand ein Überschuss an Geldern, was die Anlage zu einer der reichsten religiösen Institutionen ihrer Zeit machte. Dieser Wohlstand ermöglichte später aufwendigere Arbeiten und bessere Instandhaltung.
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