Moschee des Qanibay al-Muhammadi, Moschee aus dem 15. Jahrhundert im islamischen Kairo, Ägypten
Die Moschee des Qanibay al-Muhammadi ist ein Gebetshaus an der Saliba-Straße im mittelalterlichen Zentrum Kairos, das mehrere Räume und Höfe verbindet. Die Struktur nutzt typische islamische Merkmale wie Bögen, Säulen und dekorative Fliesenmuster, die den Innenraum prägen.
Der Bau entstand im frühen 15. Jahrhundert auf Befehl eines hohen Beamten, der große Macht im Reich innehatte. Das Gebäude steht heute neben anderen religiösen Bauten aus derselben Zeit, die zusammen ein Netzwerk von Gebetshäusern bildeten.
Die Moschee ist Teil des islamischen Viertels mit seinen engen Gassen und macht deutlich, wie religiöse Gebäude im Alltag eingebunden waren. Sie zeigt, wie Muslime während der Mamluk-Zeit ihre Gebetsräume mit feinen Details und hohen Decken gestalteten.
Das Gebäude liegt in einem belebten Altstadtviertel mit engen Straßen und traditionellen Läden, also sollte man sich Zeit zum Umhergehen nehmen. Die beste Zeit zum Besuch ist außerhalb der Gebetszeiten, wenn der Innenhof ruhiger ist.
Der Auftraggeber war ursprünglich ein Sklave, den ein Sultan als Jugendlicher kaufte und später in hohe Positionen erhob. Dies war typisch für ein System, in dem Sklaven mächtige Menschen werden und ihre eigenen Monumente bauen konnten.
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