Dair al-Fachuri, Koptisch-orthodoxes Kloster bei Esna, Ägypten
Das Kloster des heiligen Matthäus des Töpfers ist eine religiöse Stätte in der Nähe von Luxor mit einem dreistöckigen Turm, einer dreifachen Heiligtumkirche und Wohnquartieren am Rande der Wüste. Die Bauten zeigen die architektonische Anordnung einer Mönchsgemeinde mit verschiedenen Funktionsbereichen für Gebet und tägliches Leben.
Das Kloster wurde im Jahr 704 gegründet, als der Heilige Matthäus der Töpfer aus Bishnai sein geistliches Training in der Kirche der Heiligen Jungfrau abschloss und sich hier niederließ. Diese frühe Gründung machte es zu einer der ältesten monastischen Gemeinschaften in dieser Region Ägyptens.
Die Klostermauern zeigen Gemälde aus dem 11. bis 15. Jahrhundert mit Darstellungen von Christus, Aposteln und Heiligen nach koptisch-orthodoxer Tradition. Diese Wandmalereien prägen bis heute das Aussehen der Räume und zeigen, wie die Mönche ihre Gebetsorte schmückten.
Das Kloster liegt etwa sieben Kilometer nordwestlich von Asfun al-Matana und kann über die Straße am Westufer des Nils erreicht werden. Die beste Reisezeit ist in den kühleren Monaten, wenn die Tagestemperaturen angenehmer sind und das Erkunden der Anlage weniger anstrengend wird.
Der Speisesaal verfügt über neun Kuppeln, die sich über neun Buchten erstrecken und von Säulen in einer quadratischen Raumkonfiguration gestützt werden. Dieses konstruktive Design ist ungewöhnlich und verleiht dem Raum eine besondere architektonische Harmonie.
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