Herakleion, Versunkene Stadt in Ägypten
Heracleion, auch Thonis genannt, war eine antike ägyptische Hafenstadt in der Nähe der Kanopikmündung des Nils. Die Stadt erstreckte sich über Docks, Wohngebäude und prächtige Tempel, die alle unter dem Meerwasser begraben sind.
Die Stadt war um das 12. Jahrhundert durch Erdbeben und Überflutungen in den Untergrund versunken. Vor ihrem Untergang war sie für über tausend Jahre ein blühendes Handelszentrum zwischen Ägypten und dem Mittelmeerraum.
Der Ort war ein bedeutendes Heiligtum mit Tempeln, die Händlern und Seeleuten heilig waren. Die Statuen und Kunstwerke, die heute unter Wasser gefunden werden, zeigen, wie wohlhabend und einflussreich dieser Handelshafen war.
Der Ort ist nur durch Unterwassergrabungen zugänglich und kann nicht wie andere archäologische Stätten besucht werden. Funde werden in lokalen Museen ausgestellt, wo Besucher die Artefakte und Rekonstruktionen sehen können.
Die Überreste wurden erst 2000 entdeckt, nachdem sie über 1.200 Jahre lang völlig vergessen waren. Die außergewöhnlich gute Erhaltung unter Wasser hat es Forschern ermöglicht, täglich Gegenstände zu finden, die Details zum Leben in dieser Hafenstadt zeigen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.