Marea, Antiker Hafen nahe Alexandria, Ägypten.
Mareia ist eine archäologische Stätte in der Nähe von Alexandria mit Überresten eines antiken Hafens an der südlichen Küste des Mariout-Sees. Vier lange Steinmolen reichen von der Küste ins Wasser und zeigen die Infrastruktur, die einst Schiffe anlegen ließen.
Ein Pharao errichtete hier um 650 v. Chr. eine Militärgarnison, um die westliche Grenze nach Konflikten mit Libischen Gruppen zu schützen. Die Stätte entwickelte sich später zu einem wichtigen Handelshafen, der Waren aus verschiedenen Regionen verband.
Die Überreste einer großen byzantinischen Basilika zeigen Marmorsäulen und aufwendige Bodenmuster aus verschiedenen Steinen, die von der religiösen Bedeutung dieses Ortes zeugen. Besucher können die kunstvolle Verarbeitung erkennen, die zeigt, wie wichtig dieser Platz für die damalige Gemeinschaft war.
Das Gelände befindet sich in einer offenen Gegend am See und ist direkt zugänglich, wobei die Steinstrukturen auch bei Sonnenschein deutlich sichtbar sind. Es ist ratsam, Wasser und Sonnenschutz mitzunehmen, da der Ort wenig Schatten bietet.
Der Ort war Schauplatz einer der größten Töpferwerkstätten des alten Ägypten, wo Keramik in großem Maßstab hergestellt wurde. Diese Produktionsfähigkeit machte die Stelle zu einem wirtschaftlichen Zentrum, das Waren über weite Strecken verteilte.
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