Sinan-Pascha-Moschee, Osmanische Moschee in Bulaq, Ägypten
Die Sinan-Pascha-Moschee ist eine ottomanische Moschee im Bulaq-Viertel von Kairo mit einem quadratischen Gebetsraum, der von elf flachen Kuppeln über einer Galerie überspannt wird. Ein bleistiftförmiges Minarett erhebt sich an der südwestlichen Ecke und gibt dem Gebäude seine unverwechselbare Form.
Das Gebäude wurde 1571 vom Statthalter Koca Sinan Pascha errichtet und stand ursprünglich unmittelbar am Nil-Ufer. Mit der Zeit verlagerte sich der Fluss nach Westen, sodass die Moschee heute weit entfernt vom Wasser liegt.
Die Moschee zeigt eine Mischung aus ägyptischen und ottomanischen Elementen, die sich in den drei dekorativen Eingangstoren mit aufwendigen Stuckaturen zeigt. Besucher können die Verbindung zwischen verschiedenen architektonischen Traditionen an den Details der Fassade erkennen.
Der Ort bleibt ein aktives Gotteshaus und ist während bestimmter Tageszeiten für Besucher zugänglich, wobei man auf lokale Gebetszeiten Rücksicht nehmen sollte. Die Eingänge und Wege im Inneren sind schmal, was ein einfaches Betreten für alle Besucher schwierig macht.
Der ursprüngliche religiöse Komplex umfasste drei Handelshöfe und bewahrte ein Hammam-Bad, das noch heute zugänglich ist. Das Gebäude zeigte auch Designeinflüsse vom nahegelegenen Fadawiya-Mausoleum, was eine Verbindung zwischen zwei bedeutenden Bauwerken des Viertels schafft.
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