Rosalie Moller, Wrack aus dem Zweiten Weltkrieg nahe der Insel Gubal, Ägypten.
Die Rosalie Moller liegt aufrecht in 50 Metern Tiefe in der Rotmeerjacke und bewahrte ihre beiden Masten, Gelander und Wohnblöcke. Die Struktur zeigt deutlich die Merkmale eines Frachtschiffes aus der frühen 1900er Jahre mit intakten Decksaufbauten.
Das Schiff wurde 1910 in Glasgow gebaut und diente wahrend des Zweiten Weltkriegs als britisches Transportschiff. Deutsche Bomber versuken es im Oktober 1941, wahrend es Kriegsmaterialien beförderte.
Das Wrack erinnert an eine Zeit, als britische Handelsschiffe die Kriegsmarine mit Kohle versorgten und wichtige Transportaufgaben übernahmen.
Das Tauchen auf dieser Tiefe erfordert Erfahrung und Spezialausrustung wegen der starken Meeresstromungen in der Region. Besucher sollten mit einem erfahrenen lokalen Tauchleiter arbeiten, der die Bedingungen und Wrackgeometrie kennt.
Das Schiff tragt immer noch etwa 4.600 Tonnen walisische Kohle in seinen Frachtrumen, die seit mehr als 80 Jahren unter Wasser konserviert sind. Diese Ladung bleibt eine seltene und gut erhaltene Kostbarkeit der maritimen Archäologie.
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