Sayyidna-al-Husain-Moschee, Schiitische Moschee im islamischen Kairo, Ägypten
Die Al-Hussein-Moschee ist ein Gebetshaus im islamischen Kairo in Ägypten und liegt direkt gegenüber dem Khan el-Khalili-Basar. Drei Marmortore führen in einen großen Innenhof, der von Arkadengängen umgeben ist, während die Hauptgebetshalle mit Kronleuchtern und gewebten Teppichen ausgestattet ist.
Das Gebäude wurde 1154 während der Herrschaft der Fatimiden errichtet und später unter den Ayyubiden und Mamluken mehrfach erweitert. Ein Minarett entstand 1235, und weitere bauliche Veränderungen folgten im Lauf der Jahrhunderte.
Der Name erinnert an Hussein ibn Ali, einen für Muslime bedeutenden Mann aus dem siebten Jahrhundert, dessen Verehrung heute noch viele Pilger anzieht. Gläubige betreten den Innenhof durch die Marmortore, wo sie sich versammeln und gemeinsam beten, besonders während religiöser Feste.
Besucher sollten bescheidene Kleidung tragen und Schuhe vor dem Betreten der Gebetsbereiche ausziehen, da dies ein aktiver Ort der Verehrung ist. Die besten Zeiten für einen Rundgang sind außerhalb der Gebetszeiten, besonders am Vormittag, wenn weniger Menschen anwesend sind.
Eine silberne Kammer im Inneren soll ein Reliquiar aus dem siebten Jahrhundert beherbergen, das für viele Gläubige ein wichtiges Ziel darstellt. Abu al-Qasim al-Sukari gestaltete das Minarett mit dekorativen Mustern, die für die Bauweise dieser Epoche typisch sind.
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