Al-Aqmar-Moschee, Fatimidische Moschee in Al Gamaleya, Ägypten
Die Al-Aqmar Moschee ist ein Gotteshaus aus dem 12. Jahrhundert, das an der Straße Al-Muizz im historischen Bezirk von Kairo steht. Der Bau verfügt über einen Gebetshof mit flachen Kuppeln, Gebetsräume und eine Mihrab mit aufgezeichneten historischen Inschriften.
Die Moschee wurde 1125 während der Fatimidischen Zeit errichtet, als dieser Stadtteil eine bedeutende religiöse Rolle spielte. Später wurde sie 1397 unter Sultan Barquq umfassend erneuert und angepasst.
Die Moschee trägt ihren Namen nach ihrer grünen Fassade, die im Arabischen "aqmar" bedeutet. Besucher bemerken heute die handwerkliche Qualität der Schnitzereien und die Art, wie der Bau sich harmonisch in die enge Nachbarschaft fügt.
Der Bau liegt in einem belebten Altstadtbereich mit engen Gassen und ist am besten zu Fuß erreichbar. Besucher sollten beachten, dass es sich um einen aktiven Gebetsort handelt und respektvolles Verhalten erwartet wird.
Der Bau hat eine dreieckige Form, da er zwei verschiedene Richtungen verbinden musste - die Straße und die Gebetsrichtung. Dies war eine clevere architektonische Lösung für die Enge der mittelalterlichen Stadt.
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