Historisches Kairo, Mittelalterliches historisches Viertel in Kairo, Ägypten
Islamic Cairo ist ein Altstadtviertel in Kairo, das sich über mehrere Kilometer erstreckt und durch enge Gassen mit Steingebäuden, verzierten Moscheen, alten Schulen und Marktplätzen geprägt ist. Der Bereich umfasst Hunderte von mittelalterlichen Gebäuden aus verschiedenen Epochen, die zusammen ein dichtes Netzwerk bilden, in dem man zu Fuß wandern kann.
Das Viertel wurde 970 gegründet, als ein Feldherr es als Hauptstadt für ein großes islamisches Reich errichtete und damit den Beginn einer intensiven Bauphase markierte. In den folgenden Jahrhunderten fügte jede Dynastie und Herrschaftsperiode ihre eigenen Gebäude und Strukturen hinzu, wodurch eine schichtweise Geschichte der islamischen Architektur entstand.
Die Gegend ist geprägt von religiösen Stätten, die das tägliche Leben prägen: Menschen besuchen regelmäßig Moscheen, während Handwerker in kleineren Werkstätten ihre Handwerk pflegen, das über Generationen weitergegeben wurde. Dieser Raum wirkt wie ein lebendiges Museum, wo Beten, Arbeiten und Lernen seit Jahrhunderten eng miteinander verflochten sind.
Der Zugang erfolgt am einfachsten durch mehrere U-Bahn-Stationen in der Nähe, von denen aus man zu Fuß in verschiedene Teile gelangt. Festes Schuhwerk ist wichtig, da die Wege uneben sind und man in den Straßen viel Laufen wird; die beste Zeit zum Erkunden ist früh am Morgen, wenn es weniger Menschen gibt.
Einige der Moscheen hier funktionieren immer noch genau wie vor Hunderten von Jahren, mit Schulen im Inneren, in denen Gelehrte religiöse Texte studieren und lehren. Man kann diese Schulen beim Besuch einer Moschee sehen und manchmal sogar die Stimmen der Schüler beim Lernen hören.
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