Qasr ad-Dachla, Wüstensiedlung im Gouvernement al-Wadi al-dschadid, Ägypten.
Qasr el-Dakhla ist eine Siedlung aus Lehmziegeln in der Neuen Talsenke, die durch enge Gassen mit hohen Mauern geprägt ist. Diese kompakte Bauweise entstand aus praktischen Gründen zum Schutz vor extremer Hitze und Sandstürmen.
Die Siedlung begann als römische Gründung und nahm später während der islamischen Zeit ihre gegenwärtige Form an. Die meisten Gebäude, die heute sichtbar sind, stammen aus dem späten 12. Jahrhundert und den folgenden Perioden.
Die Moschee im Dorf zeigt eine Mischung aus islamischen und ägyptischen Motiven in ihren Verzierungen und religiösen Räumen. Besucher können sehen, wie religiöse und handwerkliche Traditionen in einem Raum zusammenkommen.
Das Dorf ist am besten in den kühlen Morgen- oder späten Nachmittagsstunden zu erkunden, wenn die Hitze weniger intensiv ist. Die engen Gassen haben wenig Schatten, daher ist Wasser und Sonnenschutz notwendig.
Das Dorf ist bekannt für traditionelle Töpferei und Korbflechterei, die noch immer von ansässigen Handwerkern betrieben werden. Dieser alte Handwerksstil wird an neue Generationen weitergegeben und bleibt eine grundlegende wirtschaftliche Tätigkeit.
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