Aton, Archäologische Stätte nahe Luxor, Ägypten
Aten ist eine antike Stätte in der Nähe von Luxor am östlichen Nilufer, wo Fundamente von Gebäuden, Säulenreste und einige niedrige Mauern aus Lehmziegeln erhalten sind. Die einzelnen Bereiche verteilen sich über ein weitläufiges Gelände mit Wegen zwischen den Ruinen und einigen Schutzdächern über freigelegten Strukturen.
Im 14. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung ließ ein Pharao die Stätte errichten und widmete sie einer neuen Form des Gottesdienstes, die sich vom üblichen ägyptischen Glauben unterschied. Nach dem Tod dieses Herrschers wurde die Siedlung rasch verlassen und versank in Vergessenheit, bis Ausgrabungen im 20. Jahrhundert ihre Überreste ans Licht brachten.
Die Stätte nimmt ihren Namen vom Sonnengott, dessen Verehrung unter einem Pharao zur alleinigen Religion wurde und dessen Darstellung als Scheibe mit ausgestreckten Strahlen noch auf manchen Reliefs zu sehen ist. Besucher können an einigen Wänden die Reste dieser Bildsprache erkennen, die den Alltag und die Rituale der damaligen Bewohner zeigt.
Man erreicht das Gelände am besten in den frühen Morgenstunden, wenn die Sonne noch nicht zu stark brennt und das Licht für Besichtigungen angenehm ist. Festes Schuhwerk ist ratsam, da der Boden uneben sein kann und viele Wege über sandige oder steinige Flächen führen.
Archäologen fanden hier Werkstätten mit Resten von Glasperlen und Schmuckstücken, was darauf hindeutet, dass Handwerker in diesem Viertel arbeiteten. Manche dieser Fundstücke zeigen Farben und Techniken, die später in anderen ägyptischen Städten nicht mehr verwendet wurden.
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