Logroño, Verwaltungszentrum in La Rioja, Spanien
Logroño ist eine Stadt am Flussufer des Ebro im Norden Spaniens und dient als Verwaltungssitz der Region La Rioja. Die Altstadt breitet sich in engen Straßen und weiteren Plätzen aus, während neuere Viertel sich nach Süden und Osten erstrecken.
Die Siedlung erhielt ihre Stadtrechte Ende des 11. Jahrhunderts, als die christlichen Königreiche die Region unter ihre Kontrolle brachten. In späteren Jahrhunderten wuchs sie zu einem Knotenpunkt für den Handel mit Wein und anderen Landwirtschaftsprodukten heran.
Entlang der Calle Laurel und der umliegenden Gassen reiht sich eine Bodega an die andere, wo Einheimische am Abend von Lokal zu Lokal ziehen und dabei kleine Portionen probieren. Diese gesellige Tradition des Essens und Trinkens prägt das öffentliche Leben der Stadt bis heute und macht das historische Zentrum zu einem lebendigen Treffpunkt.
Die Stadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Restaurants in der Altstadt nah beieinander liegen. Im Sommer kann es am Nachmittag sehr heiß werden, daher empfiehlt sich ein Spaziergang eher am Morgen oder am späteren Abend.
Am Rathaus steht ein überdachter Brunnen, dessen Becken nicht mit Wasser, sondern mit lokalem Wein gefüllt ist und den Pilger kostenlos zapfen können. Die Tradition entstand als Geste der Gastfreundschaft für die Reisenden auf dem Jakobsweg.
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