Canillas de Aceituno, Gemeinde in Spanien
Canillas de Aceituno ist eine kleine Gemeinde in der Provinz Málaga, die auf einem Berghang liegt und enge, gewundene Straßen mit alten Steinhäusern hat. Der Ort ist von Olivenhainen, Weinbergen und Obstbäumen umgeben und bietet von seinen höheren Punkten aus Ausblicke bis zum Meer, zu Granada und zu den umliegenden Bergen.
Der Ort geht auf die Römerzeit zurück, als in der Nähe Goldminen betrieben wurden, und erhielt seinen Namen aus dem Arabischen. Während der arabischen Herrschaft entstanden hier Bewässerungssysteme und Agrarstrukturen, doch im 16. Jahrhundert litt der Ort unter Aufständen der Morisken und späteren Vertreibungen, wonach er schrittweise wieder aufgebaut wurde.
Der Name des Ortes stammt aus arabischen und maurischen Ursprüngen und bezieht sich auf die Olivenplantagen, die seit Jahrhunderten das Landschaftsbild prägen. Heute zeigen sich diese Wurzeln in den maurischen Torbögen der Häuser, in den lokalen Festen wie der Romería de San Isidro und in der Weitergabe alter Rezepte wie Potaje de Hinojos oder Chivo al Vino unter den Bewohnern.
Der Ort ist am besten zu Fuß zu erkunden, da die steilen Gassen mit dem Auto schwierig zu befahren sind. Die Informationen für Wanderungen, Attraktionen und lokale Restaurants sind im Touristenzentrum auf der Plaza la Constitución erhältlich.
Die Altstadt bewahrt mehrere architektonische Juwelen wie die Moora-Königin-Haus mit seiner maurischen Türme und die Casa Esgrafiada mit morisken Verzierungen, die die Baukunst dieser Zeiten widerspiegeln. Der Saltillo-Wanderweg führt über metallische Stege an Klippen entlang und bietet dabei Ausblicke, die bis zum Meer reichen.
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