Capilla de la Virgen del Carmen, Katholische Kapelle im Stadtteil Triana, Sevilla, Spanien.
Die Capilla de la Virgen del Carmen ist ein Kapellengebaud in Triana mit einer ungewöhnlichen Form: ein niedriger, runder Bau mit einer keramikverkeideten Kuppel verbunden sich über einen rechteckigen Gang mit einem hohen Glockenturm. Die Fassade zeigt aufwendige Keramikarbeiten und beherbergt im Innern Skulpturen der Heiligen Justa und Rufina.
Das Gebäude wurde zwischen 1924 und 1928 von Architekt Aníbal González erbaut, um eine ältere Kapelle zu ersetzen, die während der Erweiterung der Brückenzufahrt abgerissen wurde. Der Wiederaufbau reflektierte den regionalistischen Baustil der Zeit und schuf ein neues Zentrum für die Andacht.
Die Kapelle ist seit ihrer Gründung eng mit der Marinebasis und Seeleuten verbunden, die hier ihre Verehrung für die Jungfrau del Carmen ausdrücken. Lokale Prozessionen und Andachten prägen das religiöse Leben in diesem Viertel bis heute.
Die Kapelle befindet sich im Viertel Triana auf der westlichen Seite des Flusses und ist zu Fuß leicht erreichbar, besonders wenn man den lokalen Straßen am Ufer folgt. Die beste Zeit zum Besuch ist am frühen Morgen oder späten Nachmittag, wenn weniger Menschen unterwegs sind und das Licht die Keramikdetails besonders hervorhebt.
Die Kapelle beheimatet die Hermandad de Gloria Nuestra Señora del Carmen, eine Bruderschaft mit besonderer Bedeutung für Seeleute und die Marine. Viele Marineoffiziere und Segler besuchen diesen Ort, um ihre Verehrung für die Meeresschutzpatronin zum Ausdruck zu bringen.
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