Valle de Ordesa, Gletschertal in Sobrarbe, Spanien
Ordesa ist ein Gebirgstal in den Pyrenäen mit senkrecht aufragenden Felswänden auf beiden Seiten, die sich über große Höhen erstrecken und ein dramatisches Landschaftsbild schaffen. Das Tal fließt von Ost nach West und zeigt verschiedene Vegetationszonen, von Wäldern bis zu alpinen Bereichen.
Das Tal wurde 1918 als Teil des ersten Nationalparks Spaniens unter Schutz gestellt und markierte einen frühen Wendepunkt im Naturschutz des Landes. Diese Erkenntnis führte zu langfristigen Bemühungen, die Berglandschaft und ihre Tierwelt zu bewahren.
Die umliegenden Bergdörfer haben ihre ursprüngliche Art zu leben bewahrt, und man sieht überall traditionelle Architektur, die sich der Berglandschaft anpasst. Die Menschen hier nutzen das Tal und seine Ressourcen auf eine Weise, die seit Generationen Teil ihres Alltags ist.
Der Zugang beginnt vom Besucherzentrum aus, und mehrere gut markierte Wanderwege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden starten von dort. In der Hochsaison wird der Verkehr durch ein Shuttle-Bus-System reguliert, um die natürliche Umgebung zu schützen.
Das Tal verläuft von Ost nach West, was bei Pyrenäentälern ungewöhnlich ist und atlantische Windmuster zulässt, die ein gemäßigteres Klima schaffen. Diese Ausrichtung trägt zu einer großen Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten bei, die man sonst in dieser Höhe nicht erwartet.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.