Parc de Garraf, Naturpark in den Küstengebirgen Kataloniens, Spanien
Parc de Garraf ist ein Naturschutzgebiet in den Küstenbergen Kataloniens und erstreckt sich über drei Regionen mit einer Fläche von etwa 12.800 Hektar. Das Gebiet zeigt tiefe Schluchten und typische mediterrane Vegetation mit Kalksteinformationen.
Das Gebiet war Jahrhunderte lang Ackerland mit Weizen- und Weinbau, bis die Reblausplage Mitte des 19. Jahrhunderts die Landwirtschaft zerstörte. Es erhielt 1992 offiziell den Status eines geschützten Naturgebiets.
Der Palast Plana Novella, ein Gebäude von 1890, beherbergt heute ein buddhistisches Kloster mit Ausstellungen zu tibetischen Kunstwerken. Besucher können hier einen unerwarteten kulturellen Ort entdecken, der sich in die Naturlandschaft einfügt.
Das Gebiet ist über Zugstationen in Castelldefels, Garraf, Sitges und Vilanova i la Geltrú gut erreichbar, von denen aus markierte Wege zu den wichtigsten Bereichen führen. Bei der Erkundung sollte man auf die kargen Bedingungen in Sommermonaten achten und ausreichend Wasser mitbringen.
Das Karstlandgebiet birgt zahlreiche Höhlen und Dolinen, die durch Wassererosion entstanden sind und ein besonderes unterirdisches System bilden. Diese Formationen beherbergen Tierarten, die sonst typischerweise in Nordafrika zu finden sind.
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