Convento de Santa Clara, Franziskanerkloster aus dem 13. Jahrhundert in Salamanca, Spanien.
Das Convento de Santa Clara ist ein Gebäude aus mehreren miteinander verbundenen Bereichen, das im Laufe der Jahrhunderte verschiedene architektonische Stile aufnahm. Man findet dort einen unteren Chor, eine nördliche Galerie, gewölbte Deckenräume und einen Balkon, von dem aus man die umliegenden Gebäude sehen kann.
Das Kloster wurde 1238 von der Ordnung der Armen Klarissinnen gegründet und war von Anfang an ein Zentrum für weibliches Ordensleben. Im 16. Jahrhundert durchlief es größere Umgestaltungen, und in den frühen 1700er Jahren erhielt es ein neues Barockgewölbe.
Der Konvent war über Jahrhunderte ein wichtiger Ort für Frauen im religiösen Leben der Stadt und prägt bis heute das Verständnis für ihre Rolle in der Salamanca-Geschichte. Die Räume erinnern an die Routinen und Praktiken, die hier täglich stattgefunden haben.
Der Zugang zum Konvent ist gut organisiert, mit ausführlichen Informationen vor Ort, die einem helfen, die verschiedenen Bereiche zu verstehen. Es ist praktisch, sich vorher informieren, um die besten Zeiten für einen Besuch zu planen und die Räume in Ruhe zu erkunden.
Eine Restaurierung in den 1980er Jahren brachte zierliche Mudéjar-Kassettendecken aus dem 14. und 15. Jahrhundert ans Licht, die lange Zeit unter der barocken Wölbung verborgen waren. Diese Entdeckung enthüllte eine Schicht der Stadt, die fast verloren gegangen wäre.
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