Chullo, Berggipfel in der Sierra Nevada, Spanien
Der Chullo erhebt sich auf 2612 Meter und ist damit der höchste Punkt der Provinz Almería mit markanten Felsformationen und kiefernbestandenen Hängen. Die Landschaft zeigt die charakteristische Struktur der Sierra Nevada mit ihren steilen Gebirgszügen und bewaldeten Bereichen.
Die Gebirgspfade rund um den Chullo dienten seit römischen Zeiten als Routen für die Viehtransporte und verbanden saisonale Weidegründe zwischen den beiden Provinzen. Diese alten Wege prägen die Topografie und den Charakter dieser Bergregion bis heute.
Der Berg markiert eine natürliche Grenze zwischen den Provinzen Granada und Almería, wo Hirten seit Generationen ihre Herden über die Hänge treiben. Diese traditionelle Nutzung prägt bis heute das Leben in dieser bergigen Region.
Die Wanderwege beginnen an der Puerto de la Ragua Station auf 2041 Metern und führen durch Kiefernwälder auf gekennzeichneten Pfaden zum Gipfel. Die Route ist etwa neun Kilometer hin und zurück und erfordert regelmäßig vorbereitete Wanderkleidung sowie angepasste Schuhe für bergiges Gelände.
Von der Gipfelspitze kann man an klaren Tagen sowohl die Mittelmeerküste von Almería als auch die höchsten Gipfel der Sierra Nevada in einem Panoramablick sehen. Diese seltene Perspektive zeigt die geografische Verbindung zwischen Küstenland und hochalpinen Regionen auf bemerkenswerte Weise.
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