Amhara, Verwaltungsregion im Norden Äthiopiens
Die Region Amhara ist eine Verwaltungseinheit im nördlichen Äthiopien, die sich über abwechslungsreiche Landschaften mit Bergen, Hochebenen und dem Tana-See erstreckt. Das Gebiet reicht von den schroffen Gipfeln des Semien-Gebirges bis zu den fruchtbaren Ebenen, in denen sich ländliche Gemeinden und Städte befinden.
Das Gebiet spielte im 13. Jahrhundert eine zentrale Rolle im äthiopischen Kaiserreich, als die kaiserliche Verwaltung Provinzen wie Gojjam und Gondar schuf. Im 12. Jahrhundert entstanden in Lalibela die aus Vulkangestein gehauenen Kirchen, die zu den bedeutendsten religiösen Bauwerken des Landes zählen.
Die Inseln im Tana-See beherbergen orthodoxe Klöster, in denen Mönche jahrhundertealte religiöse Texte und Ikonen bewahren. Besucher können einige dieser Klöster erreichen und die lebendige Tradition der äthiopisch-orthodoxen Kirche erleben, die hier seit dem Mittelalter fortbesteht.
Die meisten Besucher konzentrieren sich auf die größeren Städte und die gut erreichbaren Sehenswürdigkeiten, während abgelegene ländliche Gebiete weniger zugänglich sind. Wer die Bergregionen erkunden möchte, sollte sich auf wechselnde Wetterbedingungen und längere Reisezeiten zwischen den Orten einstellen.
Lalibela beherbergt elf aus massivem Fels gehauene Kirchen, die miteinander durch unterirdische Tunnel und Gänge verbunden sind. Die Baumeister arbeiteten von oben nach unten und formten jede Kirche aus einem einzigen Steinblock, sodass Wände, Dächer und Säulen nahtlos ineinander übergehen.
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