Lalibela, Religiöse Bergstadt in Amhara, Äthiopien.
Lalibela ist eine Bergstadt im Lasta-Hochland in Äthiopien. Die Stadt liegt auf etwa 2500 Metern Höhe und besteht aus elf Kirchen, die direkt aus massivem Vulkangestein gehauen wurden.
König Lalibela ließ die Kirchen im 12. Jahrhundert errichten, als christliche Pilger nicht mehr nach Jerusalem reisen konnten. Die Arbeiten dauerten Jahrzehnte, wobei Tausende Arbeiter direkt in den Fels meißelten.
Pilger aus ganz Äthiopien kommen hierher, um in den aus Stein geschlagenen Kirchen zu beten und an Gottesdiensten teilzunehmen. Priester leben in einfachen Unterkünften rund um die Kirchen und bewahren jahrhundertealte liturgische Traditionen.
Festes Schuhwerk ist notwendig, um durch die engen Gräben und Tunnel zwischen den Kirchen zu gehen. Die Höhenlage kann bei Anstrengung Atembeschwerden verursachen, daher sollte man langsam vorgehen.
Jede Kirche wurde aus einem einzigen Felsblock herausgearbeitet, wobei die Wände von außen nach innen entstanden. Die Steinmetze hinterließen keine Abfälle, weil das überschüssige Material zur Gestaltung von Pfeilern und Bögen verwendet wurde.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.