Morlaix, Hafenstadt in Finistère, Frankreich
Morlaix ist eine Hafenstadt in der Bretagne, wo ein tiefer Flussarm ins Landesinnere reicht und steile Hänge zu beiden Seiten ansteigen. Häuser aus grauem Granit und Fachwerk lehnen sich an die Böschungen, während das steinerne Eisenbahnviadukt auf zwei Ebenen über dem Tal schwebt.
Die Siedlung wuchs im Mittelalter als Hafen für Leinen und Hanf, den Kaufleute nach England und in die Niederlande verschifften. Englische Truppen plünderten die Stadt im Jahr 1522, woraufhin die Bevölkerung das Fort du Taureau in der Bucht errichtete, um künftige Angriffe abzuwehren.
Der Name der Siedlung kommt vom bretonischen *Montroulez*, was „Berg Gwarloez
Kopfsteinpflaster bedeckt die Gassen im Kern, daher sind bequeme Schuhe sinnvoll, besonders wenn man die oberen Viertel entlang der Hänge erkundet. Die steilen Treppen zwischen den Ebenen erfordern eine gewisse Kondition, doch die meisten Cafés und Geschäfte liegen in den flacheren Bereichen nahe dem Fluss.
An der Place des Otages steht ein steinerner Brunnen aus dem 18. Jahrhundert, der mit geschnitzten Delfinköpfen verziert ist und einst Trinkwasser für Pferde und Passanten lieferte. Einige Gebäude im Zentrum besitzen noch die originalen Holzluken, die Händler hochklappten, um ihre Waren direkt aus dem Erdgeschoss auf die Straße zu verkaufen.
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