Synagoge Reims, Jüdisches Monument in Reims, Frankreich
Die Synagoge von Reims ist ein Gebäude mit maurischem Baustil, das sich durch seine Glasfenster und ein zentrales Rosettenfenster mit Davidsstern auszeichnet. Sein Entwurf verbindet künstlerische Details mit der Funktion als Ort des Gottesdienstes für die lokale Gemeinde.
Das Gebäude wurde 1879 eröffnet und erhielt 1989 seinen Status als geschütztes Baudenkmal. Dies markierte die Anerkennung von mehr als einem Jahrhundert kontinuierlicher religiöser Nutzung in der Region.
Das Gebäude zeigt Merkmale, die Generationen von Besuchern aus verschiedenen jüdischen Traditionen anzogen und prägen bis heute das Gemeindeleben. Die Innenräume erzählen von der Anpassung an unterschiedliche Riten und religiöse Praktiken im Laufe der Zeit.
Das Gelände ist für Besucher zugänglich, und es wird empfohlen, sich auf die Öffnungszeiten für Besichtigungen und Gottesdienste vorzubereiten. Die genauen Bedingungen für Zutritt sollten im Voraus geklärt werden, um Enttäuschungen zu vermeiden.
Ein Gedenkstein vor dem Eingang erinnert an 253 jüdische Deportierte aus Reims während des Zweiten Weltkriegs, ein stilles Zeugnis dieser dunklen Zeit. Der Stein steht als Mahnmal für die Besucher, die Geschichte dieses Ortes zu verstehen.
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