Place de la République, Zentraler Platz im deutschen Viertel, Straßburg, Frankreich
Der Platz wird von fünf großen Gebäuden geprägt, darunter der Palais du Rhin, die Nationalbibliothek und das Théâtre National, die zusammen ein beeindruckendes Ensemble bilden. Die Anordnung der Gebäude schafft eine offene, großzügige Fläche, auf der sich Besucher frei bewegen können.
Der Platz wurde ab 1880 von dem Architekten Jean-Geoffroy Conrath entworfen und während der deutschen Annexion als Kaiserplatz benannt. Nach dem Ersten Weltkrieg erhielt er seinen neuen Namen und wurde zum Symbol der Rückkehr Straßburgs zu Frankreich.
Das Denkmal in der Mitte zeigt eine Mutter, die zwei gefallene Söhne hält – einen französischen und einen deutschen. Es ist ein Ort, wo Besucher innehalten und über die Verbindung zwischen den beiden Nationen nachdenken.
Mehrere Straßenbahnlinien und Busverbindungen fahren den Platz an und ermöglichen eine einfache Erreichbarkeit von anderen Teilen der Stadt. Besucher können tagsüber jederzeit kommen und die große freie Fläche erkunden.
Der Platz beherbergt Ginkgo-biloba-Bäume, die in den 1880er Jahren als Geschenk des japanischen Kaisers Meiji gepflanzt wurden. Diese seltenen Bäume sind ein stilles Zeugnis der internationalen Verbindungen während der deutschen Ära.
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