Saint-Germain-en-Laye, Königliche Kommune in Île-de-France, Frankreich
Saint-Germain-en-Laye ist eine Kommune im Departement Yvelines, 19 Kilometer westlich von Paris gelegen, mit baumgesäumten Straßen und Wohnvierteln. Die Stadt erstreckt sich über ein Gelände, das vom Wald dominiert wird und sanft zum Seine-Tal abfällt.
Die Siedlung entstand im Jahr 1020 unter König Robert dem Frommen und wurde später zum Geburtsort Ludwigs XIV. im Jahr 1638. Das mittelalterliche Schloss diente mehreren französischen Königen als bevorzugter Wohnsitz, bis der Hof dauerhaft nach Versailles zog.
Besucher können durch den französischen Garten schlendern, der sich bis zur Terrasse erstreckt, von der aus man auf das Seine-Tal blickt. In den Straßen der Altstadt spürt man noch heute die ruhige Atmosphäre einer Residenzstadt, wo sich Cafés und kleine Geschäfte an die historischen Fassaden schmiegen.
Die RER-Linie A verbindet den Ort direkt mit dem Zentrum von Paris, die Endstation liegt in der Nähe des Schlossviertels. Für einen Besuch lohnt es sich, etwas Zeit einzuplanen, um sowohl das Museum als auch den Garten zu entdecken.
Der Vertrag von Saint-Germain, hier im Jahr 1919 unterzeichnet, löste die Habsburgermonarchie offiziell auf und führte zur Unabhängigkeit mehrerer europäischer Nationen. Wenige Besucher wissen, dass der Komponist Claude Debussy in diesem Ort geboren wurde und seine Kindheit hier verbrachte.
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