St.-Antonius-von-Simbor-Fort, Portugiesisches Kolonialfort in Simbor, Indien
Fort St. Anthony of Simbor ist eine portugiesische Befestigung auf einer Insel an der Mündung des Sahil Rivers, mit Steinmauern und rechteckigem Grundriss. Das Bauwerk liegt nah der Küste und bietet Ausblicke auf die umgebenden Gewässer.
Das Fort wurde 1722 von portugiesischen Behörden errichtet, um Piraten der Sanganian abzuwehren und die Küste zu schützen. Es war eine wichtige Militärposition, die bis 1961 unter portugiesischer Kontrolle blieb.
Die Kapellenruinen im Fort sind dem heiligen Antonius geweiht und zeigen die religiöse Prägung durch die portugiesische Besatzung. Besucher können heute noch sehen, wie der Glaube in der Architektur des Ortes verankert war.
Das Fort ist nur mit dem Boot vom Festland aus erreichbar, daher solltest du vorher klären, wie du dorthin kommst. Die beste Zeit für einen Besuch ist bei Ebbe, wenn das Wasser ruhiger ist und die Anfahrt leichter fällt.
Das Fort war bis Dezember 1961 der letzte portugiesische Militärposten in Indien und markierte damit das Ende der Kolonialzeit. Diese Rolle macht es zu einem wichtigen Symbol für die Entkolonialisierung der Region.
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