Varenna, Mittelalterliche Kommune am Comer See in der Lombardei, Italien
Varenna ist ein Dorf an der Ostküste des Comer Sees in der Lombardei, das sich auf einer Höhe von etwa 220 Metern erstreckt und durch Steingebäude geprägt ist, die zum Wasser hinabsteigen. Die Häuser sind eng aneinandergereiht und bilden eine typische mediterrane Küstensiedlung mit schmalen Gassen und direktem Zugang zum See.
Das Dorf wurde von Fischern im Jahr 769 gegründet und entwickelte sich zu einer wichtigen Siedlung an diesem See. Im Jahr 1169 suchten Bewohner der zerstörten Insel Comacina hier Zuflucht und präten damit einen wichtigen Abschnitt in der lokalen Geschichte.
Der jährliche San Giovanni Feiertag wird in diesem Dorf mit schwimmenden Kerzen begangen und erinnert an die mittelalterliche Ankunft von Flüchtlingen aus der Comacina-Insel. Der Brauch zeigt, wie die Geschichte diesen Ort geprägt hat und bis heute in den Traditionen der Einwohner lebt.
Die Bahn verbindet das Dorf mit Mailand und Tirano und bietet einen direkten Weg für Reisende, die diese Region erkunden möchten. Fähren verkehren regelmäßig über den See zu anderen Orten wie Bellagio und Menaggio, was Erkundungen ohne Auto ermöglicht.
Der Fluss Fiumelatte ist nur etwa 250 Meter lang und fließt von März bis Oktober mit weißem Wasser. In den Wintermonaten verschwindet dieser kurze Wasserfluss völlig und wird nur in der wärmeren Jahreszeit wieder sichtbar.
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