Iglesias, Mittelalterliche Kommune an der Sulcis Iglesiente Küste, Italien
Iglesias ist eine Kommune im Südwesten Sardiniens, eingebettet zwischen Hügeln in der Region Sulcis-Iglesiente. Die Altstadt bewahrt ihr mittelalterliches Straßennetz mit steinernen Häusern, Plätzen und Treppen, die sich entlang der Hänge hinaufwinden.
Pisanische Herrscherfamilien gründeten die Siedlung im 13. Jahrhundert und befestigten sie mit Mauern und Burgen. Nach der aragonesischen Eroberung 1324 wurde die Stadt unter katalanische Verwaltung gestellt, was ihre architektonische Entwicklung prägte.
Der Stadtname leitet sich vom lateinischen Begriff für Kirchen ab, was die frühe Bedeutung religiöser Bauten in der Siedlung widerspiegelt. In den engen Gassen der Altstadt stehen mehrere Gotteshäuser aus verschiedenen Jahrhunderten, die heute noch für Gottesdienste und Andachten genutzt werden.
Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen im Umkreis des Zentrums und lassen sich zu Fuß erkunden, wobei einige Steigungen zu bewältigen sind. Die Küste mit den ehemaligen Bergbaustätten erreicht man in wenigen Kilometern Fahrt Richtung Westen.
In den Felsen nordwestlich der Stadt öffnet sich ein Tunnelsystem, das einst Erz direkt auf wartende Schiffe verlud. Die Anlage wurde in den 1920er Jahren ohne Sprengstoff ausgehauen, wobei Arbeiter nur mit Hammer und Meißel vorankamen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.