Iseosee, Alpensee zwischen Bergamo und Brescia, Italien
Der Iseosee ist ein alpiner See in der Lombardei, eingebettet zwischen den Provinzen Bergamo und Brescia, mit einer Länge von etwa 25 km und einer Breite von bis zu 5 km. In der Mitte erhebt sich Monte Isola, die größte Insel in einem südeuropäischen See, umgeben von steilen bewaldeten Hängen und mehreren kleinen Orten am Ufer.
Bereits in der Römerzeit war das Ufer besiedelt, und im Mittelalter entstanden Klöster und befestigte Dörfer auf der Insel und am Wasser. Der Bau des Staudamms im Jahr 1933 veränderte die Wasserhöhe dauerhaft und ermöglichte die Nutzung für Bewässerung und Energie.
Der Name leitet sich vom Ort Iseo ab, der am Südufer liegt und seit der Antike Reisende anzieht. Heute fahren Anwohner mit kleinen Booten zur Arbeit oder zum Markt auf die Insel Monte Isola, während Fischer am frühen Morgen ihre Netze auswerfen.
Fähren verbinden die Orte am Ostufer mit Monte Isola und den Häfen am Westufer, die Fahrpläne ändern sich je nach Jahreszeit. Am besten plant man den Besuch im Frühling oder Herbst, wenn weniger Besucher unterwegs sind und das Wetter mild bleibt.
Der nördliche Teil gehört seit 2018 zum UNESCO-Biosphärenreservat Valle Camonica - Alto Sebino, das prähistorische Felszeichnungen und traditionelle Landwirtschaft schützt. Besucher finden hier auch seltene Wasservögel, die in den flachen Buchten nisten.
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