Pescopagano, italienische Gemeinde
Pescopagano ist ein kleines Dorf auf einer hohen Klippe in der Provinz Potenza und bietet Ausblicke auf das grüne Ofanto-Tal darunter. Das Dorf ist durchsetzt von alten Gebäuden, die zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert gebaut wurden, viele mit neoklassischen Portalen und Adelspalästen wie dem Laviano-Palast und dem Palazzo Scioscia.
Der Ort war in der Antike als Castrum Petrae Paganae bekannt und wurde wegen seiner defensiven Lage auf einem Hügel gegründet. Das Dorf wechselte im Mittelalter mehrmals die Besitzer, einschließlich der Familie d'Angiò und der Königin Sancha von Aragonien, bis es schließlich zum Besitz der Marchese d'Andrea wurde.
Das Dorf prägt seine Identität durch seine Geschichte und lokale Traditionen, die bei Festen und besonderen Veranstaltungen lebendig werden. Die Bewohner halten große Stücke auf ihre lange Vergangenheit und teilen Stolz auf die Besonderheiten ihrer Heimat.
Das Dorf ist am besten zu Fuß zu erkunden, indem man die Straßen und gekennzeichneten Wege folgt, die zu historischen Stätten und Kirchen führen. Die meisten wichtigen Orte liegen relativ nah beieinander, sodass Sie in einem Spaziergang mehrere Sehenswürdigkeiten sehen können.
Im Zentrum des Platzes Piazza della Sibilla steht eine Steinbüste des Gottes Janus mit zwei Gesichtern, ein seltenes Beispiel römischer Symbolik aus alter Zeit. Diese Darstellung verbindet direkt die moderne Gemeinde mit ihrer antiken Vergangenheit.
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