Piave, Hauptfluss in der Region Venetien, Italien
Der Piave ist ein Fluss in der Region Venetien, der von den Dolomiten bis zur Adria fließt und San Donà durchquert. Sein Bett ist breit und flach, mit Kiesstränden an manchen Stellen und grünen Ufern gesäumt von Pappeln und Weiden.
Das Flussbett änderte im Jahr 1250 seinen Lauf durch eine große Überschwemmung und trennte damit San Donà von Musile. Im Ersten Weltkrieg diente es als Verteidigungslinie der italienischen Armee gegen die österreichisch-ungarischen Truppen.
Die Stadt nutzt das Flussufer für Spaziergänge und kleine Parks, wo Einheimische sich treffen oder joggen. An Sommerwochenenden sieht man hier oft Familien beim Picknick unter den Bäumen entlang der Böschung.
Mehrere Brücken verbinden die Ufer und ermöglichen den Zugang zu beiden Stadtteilen von San Donà. Die Uferwege eignen sich für Fahrradtouren oder ruhige Spaziergänge entlang des Wassers an den meisten Tagen im Jahr.
Nach der Flut von 1250 entstand durch den neuen Flusslauf die heutige Grenze zwischen zwei Gemeinden. Lokale Gedenkfeiern erinnern jedes Jahr im Juni an die Kriegsereignisse von 1918 entlang dieser Gewässer.
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