Nemi, Mittelalterliches Dorf am Nemi-See, Italien
Nemi ist ein Dorf, das 521 Meter über dem Meeresspiegel in den Albaner Bergen liegt und sich entlang des Randes eines Vulkankraters ausbreitet. Der See in der Mitte wurde von Vulkanen geformt und wird von grünen Hängen umgeben.
Das Gebiet war in der Antike ein heiliger Hain, der der Göttin Diana geweiht war und von etwa 300 BCE an ein Tempelbezirk florierte. Die römischen Herrscher besuchten diesen Ort, um Opfer zu bringen und ihre Macht zu zeigen.
Das Fest der Erdbeeren findet jeden Frühling statt und feiert den Anbau von kleinen Bergerdbeeren, die in dieser Gegend wachsen. Die Einwohner und Besucher kommen zusammen, um diese lokale Tradition zu genießen.
Das Dorf liegt etwa 30 Kilometer südöstlich von Rom und ist mit öffentlichen Bussen erreichbar, was Tagesausflüge von der Hauptstadt aus möglich macht. Die steilen Straßen und Treppen im Zentrum erfordern bequeme Schuhe zum Erkunden.
Kaiser Caligula ließ zwei große römische Schiffe im See bauen, die Jahrhunderte lang unter Wasser blieben, bevor sie im 20. Jahrhundert gehoben und untersucht wurden. Diese Schiffe geben Einblicke in die Bautechniken und die Pracht der römischen Flotte.
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